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About Me

Hallo und herzlich willkommen auf Sticktricks.de!

Ich heiße Keno und spiele seit meinem 15. Lebensjahr Schlagzeug.
Heute arbeite ich als freier Musiker, Produzent, Autor und Schlagzeuglehrer in Hamburg und Umgebung.
Auf dieser kleinen “Über mich” Seite erfährst Du, wie ich mit dem Schlagzeugspielen begonnen habe, welche Musik mich zu Beginn und auch heute noch fasziniert und mich dazu gebracht hat, mit dem Schlagzeugspielen zu beginnen, wie ich Trommler in meiner ersten Band wurde, welche Workshops, Masterclasses und Drummer ich besucht und kennengelernt habe usw.

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Ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen und auf Sticktricks.de!

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Wie alles begann

Als Jugendlicher hörte ich eher zufällig sehr viel schlagzeugintensive Musik von Genesis mit Phil Collins und Chester Thomson an den Drums. Irgendwie hatte mich die Faszination für das Schlagzeug durch die Berieselung der Musik komplett gepackt und ich spielte, so gut es eben ging, auf meinen Knien und Oberschenkeln zu Songs wie Firth of Fifth, Mama, Home By the Sea, Domino usw. Natürlich hatte ich keine Ahnung, was ich da tat, denn die Musik von Genesis ist oft sehr komplex, aber es fühlte sich eben gut und richtig an.
Die ersten Videos von Livekonzerten haben mich ebenfalls sehr fasziniert und das unfassbar riesige Drumset von Chester Thomson ließ mich gedanklich überhaupt nicht mehr los.
Irgendwann, ich muss ca. 14 Jahre alt gewesen sein, sprach mich ein Mitschüler auf einer Klassenfahrt an, ob ich nicht Lust hätte, in einer Band zu spielen. Ich war mir damals nicht sicher, weil ich bis zu dem Zeitpunkt noch nie an einem Schlagzeug gesessen hatte und ich kaum Hoffnung hatte, dass mir meine Eltern eins kaufen würden.
Trotzdem ließ ich mich zur ersten Probe überreden und nahm gleichzeitig bei meinem Schulkollegen ein wenig Schlagzeug-Unterricht.

Die ersten Grooves, Proben & Auftritte

Die ersten Grooves habe ich tatsächlich schnell gelernt und die Proben mit meiner ersten Schülerband konnten beginnen.
Wir schrieben die Songs selber und organisierten die ersten Auftritte.
Obwohl wir in der richtig kleinen Kleinstadt Bad Segeberg zur Schule gingen und uns zu Proben irendwo auf den Dörfern trafen, gab es relativ viele Auftrittsmöglichkeiten in der näheren Umgebung. Wir organisierten die ersten Auftritte auf kleineren Festivals, in Schulen und natürlich bei Freunden im Keller und wir konnten so eine ganze Menge Erfahrung sammeln und unser Lampenfieber auf ein erträgliches Maß reduzieren:-).
Ich kann mich noch an einen meiner ersten Auftritte erinnern, bei dem ich einen Krampf in der Hand bekam, weil ich zu lange ein sehr schnelles Tempo auf der Hihat durchhalten musste und noch keine Ahnung hatte, wie ich so eine Spielsituation meistern soll. Ich musste den Song abbrechen – zum Glück war es der letzte an dem Tag.
Bei einem anderen Gig verlor ich bei einem Fill-In einen Stick und wir mussten das Lied von neuem beginnen.

Nach der Schule ist vor dem Studium oder Ausbildung

Nach dem Abitur und Zivildienst lernte ich einen Schlagzeuglehrer kennen, der mir klarmachte, dass es gar nicht so schwer sei, mit Musik seinen Lebensunterhalt zu verdienen und er schaffte es, mich mit immer neuen Übungen so zu motivieren, dass ich während meines Studiums in Flensburg, einen Großteil der Zeit mit dem Schlagzeugspielen- und Üben verbrachte. Ich suchte mir Bands von Jazz, Rock bis Reggae und machte immer weitere Erfahrungen auf dem Weg zum Profimusiker.

Nach dem Studium

Nachdem ich das Studium “International Management” in der kleinen Ostseestadt Flensburg abgeschlossen hatte, zog es mich weiter nach Kiel und schließlich in die Medienhauptstadt Hamburg, wo ich mit alten Studiums- und Musikerkollegen eine erste Firma gründete, die Covermusik für Feiern und etwaige Parties anbot. Wir spielten mindestens 1x pro Wochenende auf Firmenfesten, auf der Reeperbahn in den einschlägigen Läden und auf Stadtfesten und verdienten so unser erstes Geld als freiberufliche Musiker. Ich muss dazu sagen, dass es kein besonders einfaches Leben war, denn das sich ständige “Nächte um die Ohren Schlagen” geht nach einer Weile ganz schön an die Substanz und spätestens nach dem 100. Konzert kann man die Coversongs von Brian Adams, Hives usw. auch nicht mehr hören:-).
Es musste also eine Alternative her und die hieß Unterricht.

Der Anfang als Schlagzeuglehrer

Meinen ersten Unterrichtsvertrag bekam ich durch einen sehr glücklichen Umstand. Ich spielte damals mit Elton John bei der Bambi Verleihung in Hamburg – nur ein Song – auch nur Playback, wie es halt im TV oft der Fall ist, aber das führte dazu, dass eine in Lübeck ansässige Zeitung über mich berichtete und der Chef einer Musikschule aus der Stadt sich bei mir meldete und mir anbot, in der Schule anzufangen.
Ich arbeitete also an verschiedenen Konzepten, wie ich eigentlich unterrichten möchte und was ich anbieten kann. Interessanterweise lernt man, wenn man unterrichtet – egal, was es ist – selber sehr viel dazu, weil man selbstverständliche Dinge, damit man sie anderen besser erklären kann, von neuem betrachten und aus verschiedenen Perspektiven beobachten muss.
2008 habe ich zusätzlich an der Musikschule Hamburg-Bergstedt angefangen, Unterricht zu geben.

Masterclasses, Popkurs Hamburg etc.

Vor, während und nach meinem Studium habe ich immer wieder sogenannte Masterclasses von bekannten Schlagzeugern besucht. Unter anderem hatte ich im Rahmen solcher Unterrichte die Möglichkeit, mit Lehrern wie Jim Chapin, Claus Hessler, Dom Famularo, Marco Minnemann usw. zu sprechen und mir ihre Sichtweise auf das Schlagzeugspielen erklären zu lassen.
2008 habe ich am sogenannten Popkurs Hamburg teilgenommen und hatte dabei unter anderem Unterricht bei Curt Cress, Jost Nickel und Benny Greb.

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2 comments

  1. Hallo liber Kollege,

    vielen Dank für die Möglichkeit, Deinen Newsletter zu erhalten.
    Ich denke, dass wäre auch was für meine Schüler.
    Alles Gute weiterhin und viel Spaß bei einer der schönsten Tätigkeiten, die man sich beruflich vorstellen kann,

    HG

    • Hallo HG!

      Vielen Dank für den Gruß und für Deine Email, die ich gerade beantwortet habe.
      Ich freue mich, wenn Dir auch der Newsletter in Zukunft gefällt und natürlich freue ich mich auch, wenn Du ihn an Deine Schüler weiterempfiehlst.

      Danke Dir und bis bald!
      Keno

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