Die besten In Ear Kopfhörer für Schlagzeuger

In diesem Beitrag zeige ich Dir, welche In-Ear Kopfhörer sich zum Schlagzeugspielen eignen und wie Du Dir für wenig Geld den wohl besten Schlagzeug-Kopfhörer weit und breit selber zusammenstellen kannst.

In Ear Kopfhörer für Schlagzeuger

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Inhaltsverzeichnis
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    In Ear-Kopfhörer oder auch In-Ears – wie hier auf dem Foto zu sehen – sind kleine und meist recht unauffällige Stöpsel, die für den Musikgenuss oder zum Schlagzeug lernen in den Gehörgang geschoben werden. Der Vorteil an In-Ears ist, dass sie meist besser als “On-Ears” IM Ohr sitzen und daher nicht ganz so leicht verrutschen oder herausfallen können. Man kann sie deshalb auch beim Sport (z.B. Jogging) tragen ohne sie zu verlieren.

    Beim Musikmachen und gerade beim Trommeln ergibt sich allerdings ein noch viel größerer Vorteil, der sich mit wirklich geringstem Geldaufwand zu einem richtig guten Schlagzeug-Kopfhörer machen lässt.

    Gespannt, wie das gehen soll?
    Dann lies einfach weiter und Du erfährst, was ich genau meine.

    Was sind In-Ear Kopfhörer bzw. Kopfhörer Stöpsel?

    Bevor ich gleich mit ein paar Beispielen und Kaufempfehlungen weiter mache, versuche ich kurz noch zu klären, was In-Ear Kopfhörer oder auch Kopfhörer Stöpsel überhaupt sind:

    Wie der Name “In-Ear” schon sehr bildlich beschreibt werden diese Stöpsel in den Gehörgang eingeführt und nicht wie bei “On-Ears” – Foto – auf oder über die gesamte Ohrmuschel gestülpt.

    Ha, wieder was dazu gelernt!

    Je nach Hersteller werden bei In-Ears verschiedene Adapter mitgeliefert, mit denen man den In-Ear Kopfhörer für große und kleine Gehörgänge anpassen kann. Bei meinem Lieblings In-Ear bis 10 Euro (Link) sind gleich 3 Größen dabei.

    Die besten In-Ear Kopfhörer für Drummer

    Aber was muss so ein Kopfhörer nun können, damit er für Drummer geeignet ist oder sich fürs Trommeln besonders empfiehlt?
    Wichtig sind natürlich das Preis-Leistungsverhältnis, der Tragekomfort, Sound, sonstige Features wie Kabellänge, Zubehör usw. aber natürlich auch die Abschirmung vor Außengeräuschen, damit das Gehör vor Lautstärke (von außen) geschützt wird.
    Je nachdem, welche dieser Kriterien für Dich persönlich besonders wichtig sind, kannst Du eine Auswahl für Dich treffen.

    Hier kommen meine Favoriten und weshalb ich sie empfehle.

    Panasonic RP-HJE125E-K

    Nun habe ich ihn schon ein paarmal in diesem Artikel erwähnt – den In-Ear Kopfhörer der Firma Panasonic mit der etwas sperrigen Modellbezeichnung RP-HJE125E-K – auf dem Foto zu sehen.

    Er kostet aktuell deutlich unter 10 Euro und hat aus meiner Sicht ein unschlagbares Preis-Leistunsverhältnis. Wenn man schonend mit ihm umgeht und ihn nach jedem Gebrauch ordentlich verstaut hat er bei mir schon 2 Jahre durchgehalten, bis die ersten Störungen auftraten.

    Natürlich kann ein Kopfhörer in diesem Preissegment nicht denselben Kriterien gerecht werden, wie es deutlich teurere können. 

    W I C H T I G:
    Was er auf keinen Fall kann und was ich bei diesem Preis auch niemals erwarten würde:

    Er schützt nicht vor Außengeräuschen und sollte ohne weitere Schutzmaßnahmen nicht beim Schlagzeugspielen eingesetzt werden! 

    Man sollte ihn also nicht – einfach so – zum Trommeln aufsetzen und glauben, dass man nun vor Lautstärke geschützt ist. Nein, ganz und gar nicht.

    Aber:

    Hier kommt die Lösung, mit der Du den günstigsten und gleichzeitig einen der besten Schlagzeugkopfhörer selber bauen kannst. Das Ganze kostet Dich dann weniger als 22 Euro und sieht so aus: 

    Der beste Schlagzeug Kopfhörer ist dieser:

    Es ist schon fast ein bisschen lächerlich, wie einfach die Lösung ist, mit der ich schon seit Jahrzehnten zu Musik Schlagzeug spiele oder mit einem Metronom übe.
    Wenn Du meinen Blog schon länger verfolgst, dann ist diese Lösung natürlich kein Geheimnis mehr – schließlich habe ich schon öfter über dieses Dream Team geschrieben und hier oben kannst Du es sehen.

    Das Dream Team besteht also aus zwei Komponenten, die Du JETZT SOFORT kaufst… :-)

    1.  Dem erwähnten Panasonic In-Ear und
    2.  3M Kapselgehörschutz – Optime I

    Bestellt?…
    Gut, dann kann es ja weiter gehen…

    Der nahezu perfekte und mit Abstand günstigste Schlagzeugkopfhörer weit und breit steht ab nun für Deine musikalischen Unternehmungen zur Verfügung.

    Weiter geht’s…einen habe ich noch für Dich:

    2. Shure SE 215

    Weiter geht’s mit einem In-Ear Kopfhörer für den professionellen oder mindestens semi-professionellen Einsatz auf Bühne, Studio und im Probenraum.
    Ich nutze den Shure SE 215 Foto nun schon seit ein paar Jahren. Ich setze ihn vor allem dann ein, wenn ich Schlagzeugvideos produziere.

    Preislich ist dieser In-Ear deutlich teuer als der von Panasonic und kostet bummelige 100 Euro.

    Wer denkt, dass das ja tierisch teuer ist, der hat sich noch nicht diesendiesen schicken blauen oder sogar diesen (!!!) In-Ear Kopfhörer für den professionellen oder audiophilen Einsatz angesehen.

    Neben zahlreichen Adaptern für die Anpassung an nahezu jede Gehörgang-Größe wird er mit einem stabilen und bühnentauglichen Kabel geliefert, das auch ausgetauscht werden kann, wenn es mal kaputt gehen sollte. Hinzu kommt ein Klinken-Adapter und natürlich ein kleines Täschchen, damit immer alles schön zusammen bleibt.

    Darüberhinaus ist der Shure SE 215 nicht nur Kopfhörer, sondern schützt auch vor Lautstärke von außen – laut Herstellerangaben mit bis zu 37dB, was unsere Schießbuden, schrille Gitarrenverstärker usw. deutlich entschärft.

    Beste In Ear Kopfhörer bis 50 Euro

    Falls Du Dir noch weitere Kopfhörer anschauen möchtest, dann kommen hier noch beste In Ear Kopfhörer bis 50 Euro in der Übersicht für Dich.
    Die Reihenfolge der folgenden Produkte habe ich nach den Bewertungen auf Amazon erstellt. Je besser die Kundenbewertung, desto weiter links erscheint das Produkt in der folgenden Übersicht. 

    Ich habe die Kopfhörer nicht selber getestet und kann Dir daher nicht sagen, ob sie sich zum Trommeln eignen.

    AMYEA HENACI GRDE Yacikos Elecder Boltune Alark
    Abbildung
    Verbindung Kabel
    Preis Klick hier Klick hier Klick hier Klick hier Klick hier Klick hier Klick hier

    Weitere Kopfhörer für Schlagzeug und In Ear Kopfhörer für Musiker

    Es gibt natürlich zahlreiche weitere Kopfhörer für Schlagzeug und In Ear Kopfhörer für Musiker, die sich vor allem auch für den Einsatz auf der Bühne und für das sogenannte In Ear Monitoring eignen (sollten).

    Beim In Ear Monitoring haben sich die Produkte von ShureFischer AmpsUltimate Ears und weitere bei vielen Profi-Musikern etabliert. Es gibt sowohl kabelgebundene und kabellose In Ear Monitoring Systeme für unterschiedliche Einsatzzwecke.

    Und es geht sogar noch einen Schritt weiter.
    Denn neben den industriell hergestellten In Ear Kopfhörern gibt es auch noch angepasste In Ears. 

    Angepasste In Ear Kopfhörer für Musiker

    Richtig, es gibt noch den “Porsche” – bzw. heute würde man “Tesla” sagen – unter den In Ear Kopfhörern. Nämlich exakt an das eigene Ohr angepasste In Ear Kopfhörer.

    Dazu geht man zum Hörakustiker und lässt sich eine sogenannte Otoplastik erstellen. Man bekommt etwas Knetmasse in den Gehörgang gepresst, was sich bei mir ziemlich unangenehm anfühlte. Die Knetmasse härtet aus und wird im Anschluss eingeschickt. Zurück kommt dann der individuell an Dein Gehörgang angepasster In Ear Kopfhörer, der vermutlich keinem anderen passt und rein theoretisch optimal passt.

    Zum Abschluss

    Zum Abschluss dieses Artikels wollte ich noch ein paar Sätze über das Für und Wider der In Ear Kopfhörer loswerden. Gerade, wenn es darum geht, bei geringer Musiklautstärke zu proben, sind die vorgestellten Kopfhörer sehr zu empfehlen. Allerdings sollte man die Dosierung der Musiklautstärke mit Vorsicht wählen, denn durch die Nähe zum Trommelfell kann bei zu lauter Musik schnell ein Schaden entstehen. Hat man sich an einen In Ear Kopfhörer gewöhnt, möchte man ihn meistens nicht mehr gegen einen On Ear Kopfhörer tauschen. Nach meiner persönlichen Erfahrung ist die Soundqualität unschlagbar. Beim In Ear Monitoring ist der Bühnensound außerdem noch viel direkter als es durch entfernt stehende Monitorboxen annähernd möglich wäre.

    Wer erste Erfahrungen mit In Ear Kopfhörern sammeln möchte, dem kann ich die unschlagbar günstige Variante in Verbindung mit dem Kapselgehörschutz von 3M sehr empfehlen.

    Die ganz teuren Profikopfhörer ab 200 Euro aufwärts sollten meiner Meinung nach nur nach ausgiebigen Tests – sofern möglich – gekauft werden, damit Dir Enttäuschungen erspart bleiben.

    Das war’s dann auch schon.
    Wie sehen Deine Erfahrungen mit In Ears aus? Hast Du welche, möchtest Du welche kaufen und was sind Deine Kriterien bei der Suche nach einem geeigneten Paar?

    Ich bin gespannt.

    Viel Spaß beim Musik machen!

    Hier kannst Du einen Kommentar schreiben:

  • Hallo!
    Ich habe in den vergangenen Jahren den “On ear” Kopfhörer von Vic Firth verwendet und befinde mich gerade auf der Suche nach einem neuen System, da der Vic Firth schon sehr groß ist und demnach, meiner Meinung nach einfach nicht gut aussieht. Da ich bereits Gehörschäden habe möchte ich in erster Linie meine Ohren schützen und in zweiter Linie ein gutes Monitoring haben.

    Meine Fragen:
    1) In-ear od. On-ear? (On ear ist fürs Ohr wahrscheinlich gesünder, oder?)
    2) Welche?

    LG
    Max

    • Hi Max,

      vielen Dank für Deinen Kommentar!

      Ich glaube, ich kenne die Vic Firth, die Du meinst.
      Sind es diese hier? Ich kenne sie und war überhaupt nicht zufrieden. Sound schlecht, Sitzkomfort schlecht, wie ich fand.

      Meine persönliche Empfehlung ist folgende:
      1. IN-Ear ist besser, denn ein On-Ear Kopfhörer muss extrem laut eingestellt sein, denn die Isolation reicht bei den Kopfhörern, die ich kenne nicht aus, um das Schlagzeug zu übertönen.
      Das schlechte an On-Ears: Sie schützen nicht vor dem Schlagzeug-“Lärm” und müssen zusätzlich brutal laut sein, damit sie lauter als das Schlagzeug sind.
      2. Die billigste IN- Ear Lösung findest Du hier.
      3. Eine deutlich teurere, aber eben auch bühnentaugliche und professionelle Lösung habe ich hier für Dich getestet.

      Um Deine Frage abschließend zu beantworten:
      Meiner Meinung und Erfahrung nach zu urteilen ist ein In-Ear-Kopfhörer auf Dauer gesünder.
      Die Lautstärke lässt sich viel besser dosieren als bei einem On-Ear-Kopfhörer.

      Probier doch mal die günstige Variante aus, die ich verlinkt habe. Mit ca. 20€ bist Du dabei.
      Die teure Version (für Studio und Bühne), kannst Du dann ja evtl. anschließend ausprobieren.

      Ich hoffe, dass Dir die Antwort hilft.

      Bis die Tage und schöne Weihnachtsfeiertage!
      Keno

      • Hallo,
        In den letzen Jahren haben wir unsere Proben komplett auf Kopfhöhrer umgestellt. D.h. im Raum nur mein Schlagzeug und hinter einem Plexischirm der Gesang. Bass via Sansamp und Gitarre via Silencebox.
        Mein Weg ist auch bei VicFirth angefangen, der macht wirklich dicht, macht Druckschmerz und klingt bescheiden. inear Shure se215 Schritt 2, guter Sound wenig Bass, so gut wie kein Schallschutz. DT 770m beyerdynamic ist die Waffe der Wahl. Für eine individuelle Anpassung der Shure war ich zu geizig, ich musste ja ordentlich Mics anschaffen.
        Kopfhöhrer guter Sound inkl. Bass & BD, guter Tragekomfort aber sehr warm und live wenig sexy.
        Als grösstes Problem stellt sich jedoch der Live Monitorsound heraus: zu wenig Drums und bei Korrekturwunsch Unverständnis beim Mischer.

        • Hallo Stephan, das Problem mit dem Monitormix kenne ich gut. Was gut Abhilfe schafft ist, ein mini-mixer 2 oder 4 Kanal, dem du einfach ein Mic anschliesst und du dir den Raumsound zum Monitor-mix dazu mischst. Ich stelle das Mik einfach hinter mir aufs Drum gerichtet auf und fertig, Versuchs mal, das wirkt erstaunlicherweise Wunder.
          PS: so kannst du dir auch ganz Bequem das Metronom/Click dazu mischen.
          Gruss Roman

  • Hallo zusammen
    Ich verwende seit Jahren die Hearsafe HS 15-4 zusammen mit Elacin Otoplastik. Da ich spezielle Gehörgänge habe (Operation als Kind) und mir der Gehörschutz wichtig ist habe ich mir die Elacin geleistet. Zudem habe ich bei fast allen In-ear Hörern das Problem dass die sehr schnell zu schmerzen beginnen, was bei Fotoplastiken nicht der Fall ist. On ear ist nichts für mich weil erstens schwitze ich zu viel darunter (vor allem live) zweitens ist mir der Gehörschutz zu schwach.
    Ich bin mit dieser Kombi sehr zufrieden, obwohl ich gestehen muss, dass der Preis dafür nicht ganz billig ist. anderseits brauche ich die Dinger seit mittlerweile fast 10 Jahren ohne Sie ersetzen zu müssen und ja ich brauche sie regelmässig! Ich empfehle auch allen in-ear Benutzern sich eine Trockenbox und entsprechende Trockenkapseln zu holen, die Teile braucht man für Hörgeräte der schützen die Hörer bei nicht gebrauch vor Feuchtigkeit und sind in der Box zusätzlich geschützt!
    Einziger Nachteil ist, dass ich manchmal dermassen ins Schwitzen komme (Scheinwerfer, Drummer bis die Späne fliegen) das sogar die Elacin durch den Schweiss, bzw die Entlüftungsbohrung verschliesst und sich dadurch der Sound etwas ändert (sound ist nicht mehr so klar, eher gedämpft – gedrungen)
    Das kurz mein kleiner Beitrag zum Thema.
    Liebe Grüsse
    Roman aus der Schweiz

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