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New Breed von Gary Chester

Für Flexibilität und Unabhängigkeit am Drumset

New Breed von Gary ChesterNew Breed von Gary Chester ist aus meiner Sicht, ebenso wie Stick Control, ein absolutes Standardwerk für Schlagzeuger und sollte in Deiner Büchersammlung unbedingt vorhanden sein.
In dem Buch geht es im Grunde genommen darum, dass Du lernst, Hände und Füße beim Spielen unabhängig voneinander einzusetzen und somit mehr Flexibilität am Drumset erlangst.

Aufbau von New Breed

New Breed ist übersichtlich und leicht verständlich aufgebaut. Allerdings ist es von Vorteil, wenn Du schon ein paar leichte Englischkenntnisse mitbringst oder Dir die ersten Übungen von Deinem Lehrer erklären lässt. Anschließend sollte es kein Problem mehr für Dich sein, die Übungen richtig zu interpretieren und spielen zu lernen.

New Breed von Gary ChesterAuf den ersten Seiten des Buches beschreibt Gary Chester sein Konzept des Schlagzeugspielens, aus dem New Breed und die Übungen entstanden sind.
Im Anschluss an die Einführung geht es direkt weiter mit den sogenannten Systemen. New Breed beeinhaltet 39 dieser Systeme, die man auch als Ostinati, also als gleichbleibende oder immer wieder kehrende Rhythmen, Patterns und Grooves bezeichnen kann. Im ersten Schritt geht es darum, dass man sich das erste System vorknüpft und sich damit vertraut macht. Wenn man das geschafft hat, was bei den ersten Systemen etwas einfacher ist, dann geht es weiter zu den sogenannten Melodies (Melodien). Die Melodien umfassen 10 Seiten beginnend mit einfachen 1/8 Notierungen bis hin zu komplexeren 1/16 Noten und Pausen. Diese Noten werden z.B. auf der Bassdrum, Hihat, Ride, Tom oder auf der Snare gespielt – je nachdem, welcher Arm, Hand, Fuß im System als Melody beschrieben wurde.

Üben mit Metronom

Bei den Übungen solltest Du, auch wenn sie Dir zu Beginn einfach vorkommen, besonders auf Genauigkeit achten und sie so exakt wie möglich spielen. Das beginnt schon mit dem bloßen Spielen der Systeme. Darüberhinaus solltest Du, sobald Du Dich an die Übungen gewöhnt hast, undedingt mit einem Metronom üben. Dadurch schulst Du Dein Timing und die Klickfestigkeit ungemein. Am Anfang wird das vielleicht nicht nur für Begeisterung sorgen, weil Du vermutlich sehr oft rausgehauen wirst, aber auf lange Sicht ist das Spielen zum Metronom ein Muss für Dich als Drummer.

Ziel von New Breed

Das Ziel von New Breed ist es, dass man jede erdenkliche und manchmal sehr ausgefallene Spielsituation meistern kann. Im Verlauf des Buches wird quasi jede mögliche Kombination aus Hand- und Fußrhythmik abgeklopft, so dass Du am Ende des Studiums von New Breed auf nahezu jede Spielsituation adäquat reagieren kannst.
Nicht nur, dass in den Systemen die Hihat mit der rechten als auch mit der linken Hand gespielt wird, sondern auch Bassdrum und getretene Hihat werden in manchen Übungen vertauscht, so dass sehr interessante und teilweise etwas abwegige Grooves zustande kommen.

Fazit

New Breed ist ein absolutes Muss für jeden Drummer. Auch, wenn die Übungen zu Beginn hartnäckig und schwer sind, lohnt sich der Kauf sowohl für Beginner als auch für fortgeschrittene Drummer und Profis.
Für jede Schwäche gibt es mindestens eine Übung, mit der Du sie beseitigen kannst und jede Spielsituation wird für Dich im Laufe der Zeit einfacher. Deine Kreativität und Flexibilität am Schlagzeug wird ungemein verbessert und das Gute an New Breed ist, dass es wirklich günstig ist (weitere Infos bei Amazon.de).

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