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Schlagzeug kaufen leicht gemacht

Schlagzeug kaufen- Gebraucht oder neu? Tipps fürs erste Drum Set

In diesem Artikel geht es um das Thema Schlagzeug kaufen und um die Herausforderung wie man  ein vernünftiges Drumset findet, das nicht nur gut klingt, sondern auch stabil ist und jahrelangen Spaß verspricht.

Genau danach hast Du gesucht? 😉
Dann lies einfach weiter.

Nach dem Lesen dieses Artikels weißt Du nicht nur, worauf es beim Kauf eines Schlagzeugs ankommt, sondern ich zeige Dir auch, welche Instrumente sehr empfehlenswert sind.

Wenn Du den Artikel später lesen möchtest, dann kannst Du ihn hier kostenlos herunterladen: 

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Worauf es beim Schlagzeugkauf ankommt:

Meistens sind es die Eltern meiner Schüler, die mich danach fragen, worauf sie beim Kauf eines neuen oder gebrauchten Schlagzeugs achten sollen und welches Instrument ich guten Gewissens empfehlen kann.

Das Angebot ist enorm und die Preisunterschiede sind mitunter erheblich. Da kann man schon mal den Überblick verlieren.

Richtig? 😫

Genau! 🙂

In der folgenden Übersicht siehst Du eine ganze Menge unterschiedlichster Drum Kits. Darunter sind sehr günstige Instrumente, etwas teurere und ziemlich teure Schlagzeuge.

Klick Dich einfach mal durch und schau sie Dir genauer an:

Empfehlenswerte Schlagzeuge

  • Pearl Export
  • Sonor Smart Force
  • Yamaha Stage Custom
Das Pearl Export ist der absolute Klassiker und eines der meist verkauften Schlagzeuge überhaupt.

Das hier abgebildete Drum Set kostet ca. 750,- Euro und kann in folgenden Shops bestellt werden:

Achtung: ☝️
Beim Kauf auf die Trommelgröße (Bass Drum, Tomtoms etc.) achten.
Schlagzeuge mit 20″ großen Bass Drums eignen sich auch für kleine Drummer sehr gut! 

Das zweite Schlagzeug kommt von der Firma Sonor und heißt “Smart Force”.

Auch dieses Instrument ist komplett ausgestattet und kostet ca. 770,- Euro in diesen Shops:

Achtung: ☝️
Beim Kauf auf die Trommelgröße (Bass Drum, Tomtoms etc.) achten.
Schlagzeuge mit 20″ großen Bass Drums eignen sich auch für kleine Drummer sehr gut!

Auch das Yamaha Stage Custom kenne ich nun schon seit mehreren Jahren und kann es wärmstens empfehlen. Es ist mit ca. 950,- Euro zwar das teuerste Drum Set in dieser Vorstellung und dennoch ist es auf längere Sicht gesehen eines der günstigsten.

Warum?
Das Yamaha Stage Custom ist sehr langlebig und die Pedale und Maschinen sind sehr robust. Wer sich für dieses Schlagzeug entscheidet, der kauft nur 1x und hat lange Spaß.

Achtung: ☝️
Beim Kauf auf die Trommelgröße (Bass Drum, Tomtoms etc.) achten.
Schlagzeuge mit 20″ großen Bass Drums eignen sich auch für kleine Drummer sehr gut!

Wichtige Überlegungen vor dem Schlagzeugkauf

Bevor Du Dich für ein Instrument entscheidest, solltest Du unbedingt ein paar wichtige Dinge beachten:

  • Wie viel Geld habe ich zur Verfügung?
  • Möchte ich Schlagzeugspielen einfach nur mal ausprobieren oder bin ich bereits ein ambitionierter Musiker?

Beide Fragen zielen im Grunde genommen darauf ab, was möglich und was nötig ist, wenn Du wohlgemut los-shoppen willst. Klar, die Größe des Geldbeutels ist vermutlich das entscheidende Kriterium, aber man sollte sich eben auch fragen, wohin man musikalisch will, sofern man das überhaupt schon weiß.

Möchte man einfach nur mal eine Idee vom Trommeln und vom Schlagzeug ansich bekommen, dann hat man sicherlich auch mit einem der günstigen Drum Kits – siehe Übersicht oben – Spaß.

Achtung: Kinder Schlagzeuge

Gerade für (Klein-)Kinder zwischen dem 3. und 10 Lebensjahr kann es durchaus Sinn haben, wenn man sich für eine der günstigen Einsteigervarianten wie den folgenden entscheidet:Ohne jedes einzelne der hier aufgeführten Kinder Schlagzeuge beurteilen zu können, bekommt man hier verlässliche Einsteigersets, die mit Sicherheit in den ersten paar Jahren eines Schlagzeugerlebens einen guten Dienst erweisen. Sie unterscheiden sich im Vergleich zu den meist teureren Schlagzeugen für Jugendliche und Erwachsene vor allem in der Größe.

Die Qualität kann ich leider aus der Ferne nicht beurteilen, aber ich habe hier noch eine kleine Top 5 der am besten bewerteten (Rezensionen) für Dich zusammen gestellt:

  1. Kinderschlagzeug Komplettset – In 4 Farben erhältlich
  2. XDrum Junior Kinder Schlagzeug inkl. DVD
  3. Steinbach Kinderschlagzeug 16 Zoll
  4. Steinbach Kinderschlagzeug 14 Zoll
  5. XDrum Junior PRO Kinder Schlagzeug

Wer etwas mehr Geld für ein Kinder Schlagzeug ausgeben möchte, der findet hier noch ein paar weitere Infos zum Thema Kinder Schlagzeuge.

Hast Du schon ein eigenes Schlagzeug?

Wie hast Du es gefunden? Wo hast Du es entdeckt und hast Du ein neues oder ein gebrauchtes gekauft? Über einen Kommentar weiter unten auf der Seite freue ich mich!

Soll ich ein neues oder ein gebrauchtes Schlagzeug kaufen

Neues oder gebrauchtes Schlagzeug kaufen?
Foto © Ollyi

Als erstes stellt man sich vermutlich die Frage, ob man sich nach einem neuen oder nach einem gebrauchten Schlagzeug umsehen soll.

Für ein neues Schlagzeug spricht, dass man neben der Garantie vom Hersteller und der Möglichkeit mit dem Shopbetreiber einen Ansprechpartner bei Problemen zu haben, ein unversehrtes Instrument erhält, das in allen Teilen von der Snare Drum über Bass Drum bishin zu Hihat Maschine, Becken und Fußpedale im Neuzustand ist. Die Spielfreude sollte damit für die nächsten Monate, Jahre und vielleicht Jahrzehnte gewährleistet sein.

Für ein gebrauchtes Schlagzeug spricht, dass man es weitaus günstiger bekommt als zum Neupreis und man sich keine allzu großen Sorgen machen muss, wenn mal etwas kaputt geht. Es ist halt gebraucht und da ist der eine oder andere Kratzer im Lack auch nicht weiter schlimm und auch der Sturz einer Trommel aus dem Kofferraum auf knallharten Asphaltboden ist zu verkraften.

Es gibt also genügend Argumente für die Anschaffung neuer und gebrauchter Drums. Damit Du Dich für das ein oder andere leichter entscheiden kannst, lies einfach weiter.

Neue Drumsets

Wie gerade schon angesprochen, bietet Dir ein neues Schlagzeug den Vorteil, dass Du mit Sicherheit ein unversehrtes Instrument bekommst und Schäden reklamieren kannst, falls etwas nicht stimmen sollte. Der Shopbetreiber ist Dein direkter Ansprechpartner und sollte Dich ausführlich beraten und Dir Vor- und Nachteile bestimmter Drumsets aufzeigen. Beratung, Garantie und Qualität eines neuen Schlagzeugs haben natürlich ihren (etwas höheren) Preis. Vernünftige Einsteiger Drumsets, wie Du sie in der Tabelle etwas weiter unten sehen kannst, kosten zwischen. 500 und 800 Euro inklusive Becken, Hocker, Hardware. In seltenen Ausnahmefällen bekommt man hier und da bestimmt auch Schlagzeuge für weniger Geld. Für die Qualität dieser 200-350 Euro “Schießbuden” würde ich jedoch keine Hand ins Feuer legen.

Warum so “teuer”?

Für einige unter Euch erscheint der Preis von mindestens 500 Euro sehr hoch zu sein, was ich natürlich gut nachvollziehen kann. Der entscheidende Unterschied zwischen den spottbilligen Fabrikaten und den qualitativ hochwertigeren liegt allerdings in verschiedenen Details versteckt:

  1. Hardware
  2. Pedale
  3. Verarbeitung
  4. Sound
  5. Langlebigkeit & Roadtauglichkeit

1. Hardware

Unter der sogenannten Hardware versteht man alles, was das Schlagzeug zum Stehen bringt. Dazu gehören Tomhalter, Beckenständer usw. Spart man hier zu ambitioniert an der Qualität, bekommt man wackelige Hardware, die beim zu heftigen Schlagen auf ein Becken oder Tom einfach um- wenn nicht sogar auseinanderfällt. Hier findest Du einen Überblick auf sämtliche Hardware von verschiedenen Herstellern.

2. Pedale

Die Fußpedale für Bass Drum und die Hihat Maschine sind durch das ständige Treten hohen Belastungen ausgesetzt. Wenn die Mechanik schlecht verarbeitet, das Material zu schwach ist, dann wird man nicht lange Freude an seinen Pedalen haben. Deshalb gilt auch hier: Wer am falschen Ende spart, der guckt am Ende doof aus der Wäsche:-).

Empfehlung

Meine ganz persönliche Empfehlung für professionelle und sehr langlebige Fußmaschinen sind Bass Drum Pedale und Hihat Maschinen aus der Pearl Eliminator Serie, die Du hier findest. Hier findest Du außerdem einen kompletten Überblick auf verschiedene Bass Drum Pedale & Hihat Maschinen weiterer Hersteller.

3. Verarbeitung

Sind die Hölzer schlecht ausgewählt und Kessel mieserabel verarbeitet worden, dann schlägt sich das unmittelbar im Sound der Trommeln nieder. Selbst, wenn man das Schlagzeugstimmen beherrscht, wird man kein 100% ig zufriedenstellendes Ergebnis erzielen können. Oft habe ich bei minderwertigen Drums gesehen, dass die sogenannte Gratung – das ist der Teil, auf dem das Fell aufliegt – uneben ist. Entsprechend “uneben” wird das Drumset klingen.

4. Sound

Wie schon unter 3. angedeutet, hat eine mindere Qualität direkte Auswirkung auf den Sound Deines Schlagzeugs. Da helfen letzten Endes weder Studiotricks noch ständiges Stimmen der Drums bringt hörbare Erleichterung.

Schlagzeug kaufen EmpfehlungSeit ich Schlagzeug unterrichte, habe ich häufig mit Yamaha Stage Custom Drums (hier zu sehen) und mit Sonor Drumsets zu tun. Vor allem die Modelle Sonor 507 Studio und Stage kommen dabei in verschiedenen Musikschulen, an denen ich unterrichte, häufig zum Einsatz. Der aktuelle Nachfolger dieser Einsteigerserie heißt Sonor Smart Force und ist ebenfalls in der Studio- und in der Stage Variante erhätlich. Der Unterschied zwischen “Studio” und “Stage” liegt in den Kesselgrößen, wie Du in der folgenden Tabelle nachlesen kannst.

Ich persönlich spiele lieber auf den kleineren Kesseln der “Studio” Serie, weil die Toms aufgrund des kleineren Durchmessers der Bassdrum etwas niedriger angebracht werden können und dadurch noch variabler einstellbar sind. Das ist gerade für Kinder und etwas kleinere SchlagzeugerInnen ideal und der Sound ist nur geringfügig anders als der der “Stage” Serie.

  • 22″ x 17,5 Bass Drum
  • 14″ x 5,5 Snare Drum
  • 12″ x 9 TomTom
  • 13″ x 10 Tom Tom
  • 16″ x 16 Floor Tom
  • Zubehör

  • 20″ x 17,5 Bass Drum
  • 14″ x 5,5 Snare Drum
  • 10″ x 8 TomTom
  • 12″ x 9 Tom Tom
  • 14″ x 14 Floor Tom
  • Zubehör

Das gleiche Schlagzeug gibt es hier auch als Version ohne Becken.

Gebrauchtes Schlagzeug kaufen

Wenn man ein gebrauchtes Schlagzeug kaufen möchte, dann sollte man sich zunächst darüber informieren, wie hoch der Neupreis ursprünglich war. Anschließend kann man je nach Alter und Zustand des Instruments über den Preis verhandeln, den der Verkäufern angibt. Bei Ebay und ähnlichen Internetauktionen sollte man unbedingt den Beschreibungstext ganz genau lesen und darauf achten, ob Schäden, Risse, Dellen usw. erwähnt werden. Sämtliche Mäkel führen automatisch zu einem niedrigeren Preis. Der Preis wird bei Ebay jedoch oft aufgrund des sportlichen Ehrgeizes vieler Bieter künstlich in die Höhe getrieben – Vorsicht ist also geboten, wenn man nicht zu viel ausgeben möchte.

Vor dem Kauf solltest Du Dir eine Checkliste bereitlegen, die Du dann Punkt für Punkt abhaken kannst, wenn Du das Schlagzeug begutachtest:

Checkliste für gebrauchte Schlagzeuge

  1. Ist das Schlagzeug komplett?
  2. In welchem Zustand sind die Felle?
  3. In welchem Zustand sind die Kessel?
  4. Haben die Becken Risse oder sogenannte Keyholes?
  5. Funktionieren die Fußmaschinen (Bass Drum – Hihat)?
  6. Ist die Hardware stabil?
  7. Funktionieren sämtliche Schrauben – fehlen welche?
  8. Ist der Hocker stabil und lässt er sich verstellen?

Zur Erklärung der einzelnen Punkte hier noch ein paar Hinweise:

1. Natürlich ist es wichtig, dass das gebrauchte Schlagzeug in dem Zustand ist, wie es in der Anzeige beschrieben wurde. Sind also alle Gegenstände dabei, von denen die Rede war? 2. Sind die Felle in Ordnung? Wie alt sind sie? Haben sie deutlich sichtbare Dellen, viele schwarze und graue Flecken, Risse? Wenn Du neue Felle benötigst, dann musst Du für ein 12″ großes Fell ca. 12 Euro ausgeben. Auf folgender Seite kannst Du Preise von Schlagzeugfellen gegenchecken:

3. Sehen die Kessel so aus, wie es der Verkäufer beschrieben hat? Achte auf Dellen, Kratzer und andere Schäden. Da sie meistens nur optisch auffallen, kannst Du diesen Punkt unter Umständen etwas außer Acht lassen. 4. Die Becken können ebenfalls Risse und sogenannte Keyholes aufweisen. Letztere sind kleine Löcher im Becken, die, wenn man sie nicht behandelt, zu Rissen werden und das Becken zerstören. Wenn Du einen trashigen Sound suchst, dann kann so ein “kaputtes” Becken auch sehr willkommen sein. 5. Die Fußmaschinen für Bass Drum und Hihat müssen tadellos funktionieren. Neue Pedale kosten je nach Qualität zwischen 50 und 600 Euro. Wenn die Kugellager ausgeschlagen sind, sie nicht vernünftig an der Bassdrum befestigt werden können etc. dann muss weiteres Geld investiert werden. Eine wirklich hervorragendes Bass Drum Pedal ist das Pearl Eliminator P-2002. 6. Gute Hardware steht fest und unbeeindruckt auf dem Boden. Sie muss ohne Wackeln und Wanken auch teure (Ride-) Becken fest im Griff haben. 7. Kann man die Schrauben am Schlagzeug so fest ziehen, dass sie die Tom halten, der Ständer fest steht usw.? Auch das ist wichtig. Am besten probierst Du jede Schraube am gebrauchten Schlagzeug aus. 8. Das gleiche gilt auch für den Schlagzeughocker. Nichts ist schöner als mitten im Auftritt eine Etage tiefer zu fliegen, weil die Schraube nicht mehr mitgemacht hat. Ein bescheidenes Gefühl:-)! Achte also besondes beim Hocker darauf, dass sie Schrauben fest “zubeißen” und nicht mehr loslassen. Ideal, um ungewollte Abstürze zu vermeiden sind Hocker mit Schraubgewinden. Durch Kurbeln der Sitzfläche verstellst Du die Sitzhöhe. Der Hocker kann dadurch nicht ad hoc absacken. Ein Beispiel für so einen Hocker findest Du unter diesem Link.

Nachdem Du Deine Checkliste abgearbeitet hast, solltest Du natürlich darauf bestehen, dass Du das gebrauchte Schlagzeug ausprobieren kannst. Spiele ein paar Takte und höre genau hin, ob Dir ungewollte und unschöne Töne auffallen.

Fazit

Ob neu oder gebraucht – man bekommt sowohl auf der einen als auch auf der anderen Seite tolle Schlagzeuge. Wer ein neues Schlagzeug kauft, der liegt, was Garantie und Service angeht, auf der sicheren Seite. Der Einstieg ins Hobby Schlagzeug ist dann vielleicht etwas teurer als bei der Wahl eines gebrauchten Drumsets. Wer ein gebrauchtes Drumset kaufen möchte, der sollte sich nach jemandem umschauen, der einen begleitet, damit bestimmte Dinge, wie oben beschrieben nicht übersehen werden.

Viel Glück bei der Suche!
Keno

Hier noch ein paar Infos zu den verwendeten Links:
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Über Keno

7 Kommentare

  1. Ich habe nach 25 Jahren wieder mit dem Trommeln begonnen. Damals hatte ich quasi “nur” als Hpbby gespielt, eher selten und ohne Unterricht. Tja, Youtube gabs eben nicht und Unterricht war teuer. Zudem war das Drumset zwar ein Tama (genaues Modell unbekannt) und in einem Jugendfreizeittreff ansässig, so das jeder draufhauen konnte, aber es war eben ein Möglichkeit.

    Nun hatte ich mir vorgenommen wieder zu beginnen, und die Frage war nach dem “Was kaufe ich?”. Mithilfe der Tipps hier bin ich relativ schnell an ein gebrauchtes Pearl Export (1 jahr alt) in Top Zustand (Felle sehr wenig gezeichnet) mit passablem Beckensatz (Paiste Serie 802, wird sicher noch ergänzt, bzw verbessert) für 250€ ergattert, ein echter Schnapp wie mir auch erfahrene Drummer in meinem Umkreis bescheinigten. trotzdem Dank hier für die Tipps zum Kauf und auch für die Hilfe beim “Wiedereinstieg” in die Materie. es macht echt Spaß wieder hinterm Set zu sitzen….

    Grüße

    Olaf

    • Moin Olaf,

      vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar.
      Ich freue mich, dass Du wieder trommelst und Spaß am Musizieren hast.

      Pearl Export ist ein Klassiker und für den Wiedereinstieg bestimmt eine gute Wahl!
      Woran arbeitest Du denn gerade? Hast Du bestimmte Grooves oder Fill-Ins, die Du einstudierst?

      Wenn Du magst, dann abonniere gern meinen Newsleter. Da bekommst Du allerhand Noten, Tipps und Tricks.

      Bis die Tage und viel Spaß beim Drummen!
      Keno

      • Hallo Keno,

        es macht einen Heidenspaß wieder am Set zu sitzen.
        Ich bin gerade dabei auszuloten was “noch hängengeblieben” ist.
        Zudem spiele ich derzeit einige Noten von deiner Seite mit Klick nach, und über einige Fill ins sowie Triolen.

        Das sollte erst gefestigt werden bevor ich an Gschwindigkeit arbeiten kann. Die Fuß-Hand Koordination ist glücklicherweise durch ständiges “Trockentrommeln” eher besser geworden seit damals.
        ich bin jedenfalls bereits fest im Newsletter drin und freu mich auf weitere Noten, denn ich hab echt wieder fun.

        Grüße

        Olaf

        • Hey Olaf,

          vielen Dank für Deinen 2. Kommentar.
          Freut mich wirklich sehr, dass ich einen Teil dazu beitragen konnte, dass Du wieder ordentlich am trommeln bist:).

          Ich hoffe, dass ich in den kommenden Tagen wieder was neues machen kann.
          Welche Musikrichtungen hörst Du? Gibt es irgendwelche Bands oder Songs, zu denen Du meistens spielst?

          Danke Dir und einen guten Start in die Woche!
          Keno

  2. Also Musiktechnisch bin ich ziemlich im Rock/Metal angesiedelt, aber auch gern sanftere Sachen. JBO, Metallica und Rammstein sind die härteren Gangarten, das Rhytmische (was ich auch gern mittrommle) wären bei Genesis (leider ziemlich schwer und mit der aktuellen Hardware kaum spielbar) sowie und Pink Floyd als Schwerpunkt zu nennen. Da meine Hardware bisher begrenzt ist ist das nachspielen eine Sache der Improvisation. Recht sicher spiele ich bisher folgende Stücke gern mit: Nothing else matters (Metallica), Dont you (Simple Minds), Home by the Sea (Genesis), Denial (Sugababes) und Walk this Way (Run DMC).

    Diese sind recht einfach zu spielen und daher auch für Improvisatorisches Trommeln gut geeignet. Wenn ich die Doppelfußmaschine habe und 2 weitere Becken kann ich weiteres angreifen.

    Die Basics trainier ich regelmäßig über deinen Single-Pradiddle Workshop (für den Anfang).

    Danke dafür nochmals

    Olaf

    • Hi Olaf,

      oha – nun ist schon eine ganze Weile wieder vergangen.
      Danke für den aktuellen Kommentar!

      Dann liegen wir in vielen Musikrichtungen auf einer Wellenlänge. Genesis war mitunter
      ein Grund, warum ich mit dem Drummen begonnen hatte. Chester Thomson ist noch immer ein riesiges Vorbild für mich.
      Vielleicht bekomme ich es mal hin und stelle einen Genesis Song vor. Aber wie Du schon sagtest, ist das musikalisch und trommlerisch kein Zuckerschlecken:-).

      Meinst Du Home By The Sea Teil 1 oder Teil 2? Der zweite wird mit zwei Drum Kits parallel gespielt. Je nachdem, ob Du die Live- oder Studioversion hörst.
      Don’t you von Simple Minds ist auch sehr genial und wirklich schwer. Hut ab, wenn Du das gut hinbekommst.

      Und keine Ursache!
      Meld Dich einfach, wenn Du neues Material suchst.

      Bis die Tage!
      Keno

  3. Hallo Keno,

    ich höre Genesis bereits sehr lange. Die Musik hat mich in jüngsten Jahren bereits dazu inspiriert mit den Händen auf die Kissen zu trommeln.
    Da ich aber aus verschiedenen Gründen wie bereits erwähnt viele Jahre nicht spielen konnte ist das Quentchen das ich “gelernt” habe nicht weiterentwickelt worden.

    Aber zu den Deatils meines Spiels: Ich bevorzuge die Studiovariante von Home by the Sea. Gern beide Parts. Das die Livevariante mit 2 Drumsets gespielt wird ist mir bekannt, denn ich war in Hannover live zugegen. Allein das Drumduett war das Geld wert! Ich bin beim nachspielen doch eher auf der Studiovariante, da diese etwas einfacher, insbesondere mit weniger Einsatz der (von Chester absolut vorzüglich in Szene gesetzten) Toms sind. Da arbeite ich derzeit noch an der Koordination. jedoch beherrsche ich mittlerweile ganz passabel den eher komplizierten Part kurz vor dem Ende, direkt vor den letzten Sätzen. Dieser Part wird in der Liveversion von Phil mit der Hardware gespielt während Chester die Toms “streichelt”.

    Zu den Simple Minds: ich spiele es zwar schon recht nahe am Original mit, jedoch ob der genannten defizite spiel ich die Hihat statt dem sechzehntel nur mit der achtelbegleitung. Aber ansonsten steht auch hier der Spaß eh im Vordergrund.

    In meiner Bestenliste recht weit oben findet sich übrigens auch Nothing else matters von Metallica. Eines der eher wenigen Stücke die man ohne Double Base spielen kann…;)

    Danke dir für deine ehrlichen und aufmunternden Worte übrigens. Es macht bedeutend mehr Spaß wenn man sein Hobby teilen kann und Lob und Ratschläge erhält.

    Grüße

    Olaf

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