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Half-Time-Shuffle Grundlagen

Schritt für Schritt Übungen zum triolischen Beat

Heute geht es um die Half Time Shuffle Grundlagen und Du bekommst eine Schritt für Schritt Anleitung, wie Du die ersten Schritte dieses triolischen Beats am Schlagzeug lernen kannst.
Hier bekommst Du, wie gewohnt, die Noten komplett als kostenlosen Download.

Download

Noten Download
Rechte Maus Klick, dann “Ziel speichern unter”

Wenn Du Fragen zu den Noten hast und Dir die Beschreibung im Blogartikel noch nicht weiter geholfen hat, dann kannst Du natürlich gern einen Kommentar im Anschluss an diesen Artikel – ganz unten auf der Seite – schreiben. Ich versuche dann so schnell es geht, zu antworten.

Der Half Time Shuffle gehört nach meinen Erfahrungen zu einem der schwierigsten Grooves der Rock- und Popmusik überhaupt. Hör Dir einfach mal den Song “Rosanna” von der Band Toto an. Jeff Porcaro, der leider bereits verstorbene Drummer von Toto spielt den Half Time Shuffle exzellent.

Beispiele für Songs mit Half Time Shuffle

  • Rosanna (Toto) | iTunes | Amazon
  • You might need Somebody (Randy Crawford) | iTunes | Amazon

Schritt 1: Das Hihat Pattern beim Half Time Shuffle

Als erstes beginnen wir mit der Hihat Figur. Achte dauf, dass Du die klein geschriebenen Noten auf der Hihat leise und die großgeschriebenen Noten laut spielst. Die Bassdrum lässt Du zunächst komplett weg. Wenn Du magst, dann kannst Du die Snaredrum schon auf den Zählzeiten “2” und “4” spielen.

Noten der Hihat beim Half Time Shuffle
Half Time Shuffle Hihat Noten

Auf den Schlagzeugnoten oben siehst Du, dass nach dem lauten Schlag (großes “X”) immer eine Lücke zu sehen ist. Ganz oben sprach ich ja davon, dass es sich bei diesem Halftime Shuffle Groove um einen triolischen Rhythmus handelt. Bei einem Halftime Shuffle wird auf der Hihat die 2. Triole ausgelassen und wird später mit Ghostnotes auf der Snaredrum gefüllt. Die Zahl “3”, die über jeder Achtel-Note steht deutet an, dass es sich um Triolen handelt.

Hihat Sound

Und so sollte die Hihat klingen:

Schritt 2: Snaredrum auf “2” und “4” plus Ghostnotes

Entschuldige bitte, aber jetzt geht’s schon ein bisschen ans Eingemachte und die folgende Übung könnte schon schwierig werden. Sei einfach geduldig, dann schaffst Du es auf jeden Fall.
In diesem Schritt wird die Snaredrum plus Ghostnotes, die ich eben unter Schritt 1 erwähnt habe, dazu. In Notenform sieht das Ganze dann so aus:

Ghostnotes auf Snaredrum
Halftime Shuffle mit Ghostnotes auf Snaredrum

Hihat plus Snaredrum Sound

Und so sollte das Ganze dann ungefähr klingen, wenn Du es richtig spielst:

Schritt 3: “Excuse me, where is the Bassdrum?”

Jaja, ist ja gut…hier kommt sie schon – die Bassdrum.
Falls Du Schwierigkeiten mit diesem 3. Schritt hast, dann lass zunächst die Ghostnotes auf der Snare weg und nimm sie erst dann wieder hinzu, wenn der Groove mit Hihat und Bassdrum gut funktioniert.
So sieht das dann in Schlagzeugnoten aus:

Bassdrum auf "1" und "3"
Bassdrum auf “1” und “3” beim Halftime Shuffle

Hihat, Snare und Bassdrum Sound

So klingt der Half Time Shuffle mit Bassdrum, Hihat und Snare (ohne Ghostnotes):

Und so klingt der Rhythmus zusätzlich mit Ghostnotes auf der Snare:

Schritt 4: Bassdrum spielt auf den Zählzeiten “1”, “1+”, “3”, “3+”

In den folgenden Schritten wird es leider nicht mehr einfacher, aber probiere doch im nächsten Schritt einfach mal, die Bassdrum zusätzlich auf “1+” und auf “3+” zu spielen.
In Notenform sieht es so aus:

Bassdrumnoten
Bassdrumnoten beim Halftime Shuffle

Sound

Und so sollte es dann klingen, wenn Du die Bassdrum zusätzlich auf “1+” und auf “3+” spielst:

Fazit und Anmerkungen

Ich hoffe, dass Du mit den Grundlagen des Half Time Shuffles klar gekommen bist. Wie ich schon ganz am Anfang des Artikels erwähnte, ist es kein einfach mal so zu lernender Rhythmus. Es dauert schon eine gewisse Zeit, wenn Du diesen Rhythmus zum Grooven bringen willst. Allerdings kann ich nur dazu raten, ihn viel zu üben. Du schulst damit Dynamik, Unabhängigkeit und Gleichzeitig verbesserst Du die Technik in Händen und Füßen.
Wichtig ist, dass Du mit einem sehr langsamen Tempo beginnst. Die Beispiel Sounds sind in Tempo 45 BPM gespielt worden, was sehr langsam ist. Nimm Dir ein Metronom zur Hand, falls Du noch keins hast, dann findest Du hier welche, und gehe Schritt für Schritt vor und bleib geduldig am Ball.

Viel Spaß dabei!

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